Die Esstradition des Sushi findet seit Jahren immer mehr Fans. Dass die leckeren Speisen aus Japan stammen, wissen bzw. glauben die meisten. Ob das stimmt und sieben weitere interessante Fakten über Sushi präsentieren wir Ihnen im Folgenden. Mit diesem Wissen können Sie beim nächsten Sushi-Abend vor Ihren Gästen glänzen!
Was bedeutet Sushi?
Sushi ist ein japanischer Ausdruck und bedeutet „mit Essig gesäuerter Reis“ bzw. „die Hochzeit von Reisessig mit weiteren Zutaten“. Interessant, denn von rohem Fisch ist hier gar nicht die Rede!
Was hat es mit der Beilage Ingwer auf sich?
Ingwer ist aufgrund seiner hervorragenden Nährwerte nicht nur sehr gesund – er hat auch eine geschmacksneutralisierende Wirkung. Er wird zum Sushi gereicht, damit die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Kreationen noch besser zur Geltung kommen.
Sushi essen mit Stäbchen ist ein No-Go!
Auch wenn die meisten Restaurants Essstäbchen zum Sushi reichen: Traditionell werden die köstlichen Happen mit den Fingern gegessen. Dies steht im Einklang mit dem Herstellungsprozess: Hände rollen das Sushi, sie richten es an und Hände sind es, die das Sushi zum Mund führen.
Was ist das Besondere am Sushi-Reis?
Auf der Welt gibt es unzählige Reissorten. Dennoch hat jede Kultur ihre Favoriten. Für die traditionelle Zubereitung von Sushi ist nur echter Sushi-Reis geeignet. Dieser hat vollkommen runde Körner und verfügt über besondere Klebeeigenschaften. Entgegen einer weitverbreiteten Annahme ist Sushi-Reis nicht dasselbe wie der in Deutschland beliebte Milchreis. Inzwischen gibt es Sushi-Reis in fast jedem Supermarkt zu kaufen.
Hochwertiges Sushi ist gesund!
Fisch und Meeresfrüchte sind neben Reis die Hauptbestandteile von Sushi. Diese stellen wertvolle Proteinquellen dar und versorgen den Körper mit lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren. Der rohe Fisch wird in Algenblätter eingewickelt. Diese haben kaum Kalorien, dafür aber jede Menge Proteine, Ballaststoffe und Zink. Die Antioxidantien in Wasabi und Ingwer stärken die Abwehrkräfte. Diese geballte Nährstoffpower gleicht die eher weniger guten Eigenschaften des weißen Reis bei Weitem aus! Sushi ist also eine sehr gesunde Speise. Dies gilt allerdings nur, wenn strikt auf allerhöchste Qualität geachtet wird. Verunreinigtes Sushi kann zum Beispiel durch Salmonellen schlimme gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
Wer darf sich Sushi-Koch nennen?
Der Begriff ist nicht geschützt und es gibt sicherlich zahlreiche sehr gute Sushi-Köche, die ihre Ausbildung zum Beispiel in Europa absolviert haben. In Japan ist der Weg zum „Sushiya“ oder „Itamae“ klassischerweise aber sehr lang. Bis zu 15 Jahre üben die Köche die Sushi-Kunst, indem sie andere Meister beobachten. Dabei steht Respekt vor dem Produkt und der Tradition im Vordergrund. Übrigens: Frauen ist das Sushi-Handwerk traditionell verwehrt, so dürfen sich nur Männer Sushi-Meister nennen.